Heidelberg Halbmarathon 2015

Am vergangenen Sonntag startete ich bei perfekten äußeren Bedingungen beim mit 296 Höhenmetern gespickten Heidelberger Halbmarathon. Die ersten 7 flachen Kilometer liefen ordentlich und ich pendelte mich bei meinem Zieltempo von knapp unter 4:00 min/km ein (km 7 bei 27:44 min). Am steilen Anstieg zum Philosophenweg trennte sich so langsam die Spreu vom

kurz nach dem Start

kurz nach dem Start

Weizen und ich begann Plätze gut zu machen, wobei es mir schwerer fiel als erhofft und der Puls seeeeeehr hoch war… Im 1. langen Bergabstück verlor ich – wie immer – wieder einige Plätze, die ich am steilen 2. Anstieg zum Stift Neuburg wieder zurückerobern konnte. Das anschließende sehr steile Bergabstück bedeutete für mich dann das Anfang vom Ende: innerhalb kürzester Zeit war’s muskulär um mich geschehen. Alles verhärtete sich und in Kurven kamen Krampfansätze in Unter- und Oberschenkeln hinzu. Und es war erst Kilometer 15 erreicht…

Bis dahin lag ich eigentlich noch relativ gut in meinem Zeitplan; anvisiert war ca. 1:28 h zu laufen. Aber im letzten, teilweise extrem steilen Anstieg zum Heidelberger Schloß ging dann natürlich nicht mehr viel und als oben am Scheitelpunkt nicht nur klar war, dass die Zeit nicht gut werden würde und gleichzeitig auch noch mein Kumpel Gerhard an mir vorbeizog, der bergab einfach schneller läuft als ich, hab ich auf den letzten 2 steilen Kilometern bergab rausgenommen und bin, ohne die letzten Körner unnütz zu verschießen, ins Ziel gelaufen.

Zielgerade

enttäuscht auf der Zielgeraden

Die Endzeit war 1:29:38 min, was den 70. Gesamtplatz von 3500 Startern bedeutete.

Der Dank war der krasseste Muskelkater, an den ich mir je erinnern kann. Selbst nach meinen 5 Ironman-rennen war es – glaube ich – nicht so schlimm wie am Montag und Dienstag. Selbständiges Aufstehen vom Stuhl war nicht möglich. Nur durch unterstützendes Hochziehen… 😉

Als Ursache für die unbefriedigende Leistung kommen zwei Punkte in Betracht:

1. die 8 Tage Abstand zum Trainingslager waren zu knapp und mein Körper war noch zu platt

2. bei der Durchsicht meiner Trainingsaufzeichnungen stellte ich fest, dass es 2015 aufgrund zweimaliger zweiwöchiger Krankheit, sowie dem Trainingslager, lediglich 5 Läufe über 18 km oder länger gab. Das ist definitiv zu wenig.

Jetzt muss ich nach vorne schauen und bis zum 10.05. nochmal gut trainieren, denn dann steht mein 1. Triathlon 2015 an: Ligarennen in Waiblingen mit morgens swim-run und nachmittags bike-run im Jagdstart der Abstände aus dem swim-run… freue mich wie Bolle auf dieses supercoole Format!

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