Sieg beim Blausee-Triathlon Altlußheim

Nach drei hochintensiven Trainingswochen ging es am Samstag mit ziemlich zerstörten Beinen zum Blausee-Triathlon nach Altlußheim über die Sprintdistanz (500-20-5). Eine kleine familiäre Veranstaltung, mittlerweile aber sogar mit Chipmessung ausgestattet. 2009 war ich dort schon mal 2., damals nach dem Rad in Führung liegend aber noch abgefangen worden…

Aufgrund der extremen Windböen entschied ich mich kurzfristig für das Trainingsvorderrad ohne Seitenflanke. Hinten blieb es beim Scheibenrad, was vielleicht nicht die beste Entscheidung war 😉 optisch war es sowieso kein Genuss!

Während dem Einschwimmen kam ein Regenguss runter, der die Radstrecke in eine nasse, vom Wind mit Unrat übersäte Piste verwandelte.

Beim Schwimmen geschah nichts Außergewöhnliches und es ging an Position 5 aus der warmen Brühe raus. Mit dem schnellsten Wechsel aller Teilnehmer ging es 3 Positionen nach vorne auf Platz 2 und direkt nach der Wechselzone kassierte ich den Führenden. Hier bemerkte ich jedoch einen kleinen Fauxpas: hatte vergessen meinen Swimsuit (nicht = Neoprenanzug) auszuziehen. Da der Anzug jedoch beim Radfahren quasi nicht oder kaum stört, war mir das erstmal egal. Nach ca. 4 km überholte ich die Radfahrerin der führenden Staffel und lag nun ganz vorne. Die Radbeine fühlten sich nicht gut an, an zwei größeren Schleifen konnte ich jedoch erkennen, dass der 2. und 3. ca. 40 Sekunden hinter mir lagen. Windschattenfahren war bei diesem Wettkampf erlaubt, zumindest an der Spitze waren die Abstände jedoch so „groß“, dass es nicht dazu kam.

kurz vor dem 2. Wechsel...

kurz vor dem 2. Wechsel…

Somit ging’s als 1. vom Rad. Dieses abgestellt, Helm ab, Laufschuhe an und losgerannt… da war doch was!?! Fuck! Wieder vergessen den Swimsuit auszuziehen. Also stehengeblieben und den Anzug über die Schuhe ausgezogen. Dabei hat sich dann auch noch die Startnummer verheddert. Wieder zurück zum Wechselplatz gerannt und Swimsuit hingeworfen. Dann endlich los… muss ausgesehen haben wie der Vollhonk bei seinem 1. Triathlon 🙂

Naja. Anstatt mit knapp einer Minute Vorsprung ging es dann mit nur noch 30 Sekunden auf die Laufstrecke. Ein bisschen Angst hatte ich schon, dass es aufgrund der Vorwochen, bzw. vor allem wegen der letzten 4 Tage, nicht reichen könnte. Aber mit einem für mich formidablen 3:41er min/km-Schnitt lief ich das Ding recht souverän nach Hause und überquerte nach knapp 56 Minuten als Gesamt-1. (inkl. Staffeln) die Ziellinie.

und kurz vor der Ziel

und kurz vor der Ziel

Vor allem von der Laufleistung bin ich sehr positiv überrascht. Bin grundsätzlich eher der Typ, der zu jedem noch so kleinen Wettkampf topfit antreten will. So fertig wie am Samstag stand ich noch nie an einer Startlinie.

Vielen Dank an Torsten Krüger für die Bereitstellung der Bilder!

In 2 Wochen steht die DPM Triathlon an. Bis dahin werde ich versuchen die offenbar sehr gute Form noch ein bisschen zu verbessern.

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