Trainingsstatistik und Fazit 2015

Nach – erneuter – längerer Abstinenz melde ich mich hier mal wieder. Es gab einfach nicht viel zu erzählen. Das Training tröpfelte so vor sich hin, wobei die Laufform Anfang Dezember gar nicht so schlecht war… leider entschied ich mich gegen einen Start beim 10 km-Lauf in Rheinzabern, was ein sehr guter Formcheck gewesen wäre.

Jetzt ist die Laufform erstmal weg. Mitte Dezember wurden mir planmäßig einige oberflächige Krampfadern sowie eine Perforansvene operativ unter Vollnarkose entfernt, wodurch mein rechtes Bein mit 27 Stichen genäht bzw. massakriert wurde. Somit war erstmal Pause angesagt und diese wird leider auch noch ein bisschen andauern.

Zeit um die Trainingsstatistik 2015 zu erstellen:

186 km schwimmen (niedrigster Wert seit 2007)
6929 km Rad mit ca. 40 000 Höhenmtern (niedrigster Wert seit 2007)
1929 km laufen mit ca. 15 000 Höhenmetern (ok)
469 Trainingsstunden (folgerichtig niedrigster Wert seit 2007)

Zeit um ein kurzes Saisonfazit zu ziehen:

Durch 2 ungewöhnlich langwierige Grippeerkrankungen verlief das Winter/Frühjahr äußerst mies. Unser Trainingslager auf Mallorca Anfang April brachte mich dann zum Glück ein bisschen in Schwung. Trotzdem war die Form im April und Mai noch ziemlich schlecht (Heidelberg Halbmarathon und Ligarennen Waiblingen). 2 Mitteldistanzen innerhalb von 8 Tagen (Maxdorf und Heilbronn) verliefen dann aber plötzlich richtig gut, wobei die Laufleistung in Maxdorf gigantisch war. Nach Heilbronn lag ich erneut mit einem üblen Infekt flach (danke Neckarwasser!), war jedoch so hochmotiviert, dass im Juli und August nochmal richtig Gas gegeben wurde. Zur Belohnung konnte ich bei der DPM Triathlon und der Challenge Walchsee die vermutlich besten Leistungen meines Lebens abrufen.

Seltsamerweise sind bei mir gedanklich die 3 langwierigen Krankheiten sowie miesen Ergebnisse im Frühjahr stärker hängengeblieben, als die wirklich extrem guten Rennen im Juni, Juli und August. Aber zum Glück hat man Freunde, die einen auf solche Wahrnehmungsfehler hinweisen!

Somit kann man zusammenfassend sagen, dass 2015 trotz geringer Umfänge ein super Jahr war! Endlich haben mir die vielen Trainingskilometer der vergangenen Jahre geholfen. Es ist offenbar mittlerweile tatsächlich eine Grundlage vorhanden, auf die ich aufbauen kann 🙂

Mit dieser Erkenntnis lässt es sich positiv ins Jahr 2016 blicken. Gemäß „never change a running system“ wird es erneut ins Trainingslager nach Malle gehen. Auf Wettkämpfe hab‘ ich mich bislang noch nicht festlegen können. Langsam wird es aber Zeit dafür… 2016 müssen ein paar Bestzeiten fallen!

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