Liga Rheinfelden & Starts Juni

Bin noch den Bericht über meinen 1. richtigen Triathlon im Jahr 2016 schuldig: 08. Mai in Rheinfelden: 1. Liga BaWü Sprintdistanz (700 m Schwimmen – 21 km Rad – 5,5 km laufen) im Jagdstartmodus. Alle 20 sec startet ein Athlet. Bedeutet man weiß nie, wie man im Rennen liegt und es gilt die Devise: „es gibt nur ein Gas, Vollgas!“ 

Bei herrlichem Wetter lief das Schwimmen mit Neoprenanzug im kühlen Olympiabecken richtig schlecht. Neben leichten Problemen mit dem Bahnwechselmodus war es das 1. Mal, dass in dieser Saison der Neoprenanzug zum Einsatz kam. Wie immer läuft es da i. d. R. nicht gut. Hatte aber im Vorfeld nicht die Möglichkeit ihn zu testen. Im Kopf hatte ich, mit dem Wissen der hohen Qualität in der 1. Liga im Schwimmen, das Rennen hier eigentlich schon aufgegeben, obwohl mich „nur“ ein nach mir gestarteter Athlet überholte. Nach einem ungewohnt schlechten 1. Wechsel ging es auf’s Rad:

Die Radstrecke beinhaltete einen heftigen Anstieg mit zwischenzeitlich ca. 22 % Steigung. Keine schöne Sache mit dem Zeitfahrrad da hochzueiern. Selten ging es mir beim Radpart so schlecht wie auf diesen paar hundert Metern. Auf den ersten 10 km konnte ich keinen der vor mir gestarteten Athleten sehen geschweige denn einholen und befürchtete schon eine ganz schlechte Radleistung. Doch am 2. Anstieg konnte ich 4 vor mir gestartete Konkurrenten überholen. Da war klar, dass das Radfahren nicht so schlecht sein kann (wenn man auf einen Mitstreiter mindestens 1:20 min gutgemacht hat). Mit einem sehr harten aber auch sehr guten Lauf (Schnitt laut GPS 3:43 min/km), bei dem ich alles aus mir herausholte, was da war, und dabei sogar 3 Läufer überholen konnte, ging es ins Ziel. Nach kurzer Wartezeit dann die Überraschung: Gesamtplatz 26. Meine beste Einzelplatzierung in der 1. Liga seit ich dort starte (2011)! Yeah! Mit dem Team des TV Forst wurden wir zunächst auf einem gigantischen 4. Platz geführt, der später in einen nicht mindergigantischen 5. Platz geändert wurde. Auch yeah!!! In der forstinternen Wertung wurde ich 3. von uns 5.

700 m schwimmen in 10:06 min. 44. Platz

21 km Rad (260 hm) in 35:47 min. 15. Platz

5,5 km laufen in 20:05 min. 29. Platz.

IMG-20160508-WA0006

die grandiosen Jungs vom TV Forst: Chriss, Konne, Jannik, ich, Heu

Um diese eigene Welt des Liga-Triathlons kurz für die Außenstehen zu erläutern: mit meinen (damals noch) 34 Lenzen war ich der drittälteste Starter unter den 60 Erstligastartern. Die Liga ist eigentlich ein Spielplatz der young-guns, die i. d. R. seit frühester Kindheit Triathlon betreiben und richtig schwimmen und laufen gelernt haben. Umso mehr freut es mich, dass ich als Quereinsteiger und in meinem gesegneten Alter hier nochmal in die vordere Hälfte dieser exklusiven Gesellschaft stechen konnte 😉

Im Juni geht es nun Schlag auf Schlag:

05. Juni, Olympische Distanz in Mußbach.

12. Juni, Olympische Distanz (Liga) in Schömberg.

26. Juni Sprintdistanz PLM Triathlon in Erbach.

Nach Rheinfelden hatte ich mir erhofft nochmal einen guten 4-wöchigen Trainingsblock einzulegen, aber denkste: in den letzten 2 Wochen hatte ich große Probleme mit Müdigkeit und fühlte mich dauerhaft platt. Teilweise musste ich Trainingseinheiten abbrechen, verkürzen oder ausfallen lassen. Ein Bluttest Anfang dieser Woche ergab jedoch keinerlei abnorme Werte (auch kein Eppstein-Barr-Virus, den ich ein wenig befürchtet hatte) und so steht dem Traditionsrennen morgen in Mußbach (25. Auflage) nichts im Wege.

Hier noch die Trainingsstatistik des Monat Mai: alle Disziplinen sind deutlich ausbaufähig

23 km Schwimmen

837 km Rad

181 km laufen

Da vermehrt Fragen aufkommen, warum ich als Ur-Starter (10 Mal in den ersten 10 Jahren) des (ehemaligen) Kraichgau-Triathlons aka Challenge Kraichgau aka 70.3 Kraichgau auch in diesem Jahr dort nicht starte, hier meine Sicht der Dinge:

  1. durch die Startwellen in Altersklassen müsste ich mich beim Schwimmen und auf dem Rad durch vermutlich mehr als 1.000 vorher gestartete Athleten kämpfen –> kostet Zeit und Kraft und kann in den Abfahrten auf dem Rad teilweise gefährlich werden
  2. freche Startgelder (ca. 240,- Euro)
  3. es gibt auch andere schöne Wettkämpfe, die noch auf meiner must-do-list stehen –> Mußbach
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