RömerMAN und HeidelbergMAN

Deutlich verspätet hier noch die Berichte von 2 der schönsten (und auch härtesten) Olympischen Distanzen deutschlandweit.

RömerMAN Ladenburg: 1,8 km schwimmen im Neckar – 40 km mit 600 Höhenmetern durch den vorderen Odenwald und 10 km laufen. In diesem Jahr waren dort die Baden-Württembergischen Meisterschaften integriert.

Bei herrlichem Wetter konnte ich dank starker Neckarströmung die Abstände nach vorne in Grenzen halten und es ging an Position 31 aus dem Wasser. Nach anfänglichen Schwierigkeiten auf dem Rad und an der steilsten Rampe in Dossenheim (ca. 18 %), wurden die Beine im Verlauf des Anstiegs zum Weißen Stein (ca. 400 hm am Stück) immer besser und ab der Hälfte der Radstrecke konnte ich, vor allem bergab und im Flachen, immer mehr Druck aufbauen und Plätze gutmachen. Die Tatsache, dass ich am Ende mit Matthias Pfähler (ein Athlet, der mich seit Jahren auf dem Rad ein- und überholt) mithalten konnte, zauberte ein Lächeln auf mein Gesicht. Mit der zehntbesten Radzeit an diesem Tag stieg ich an Position 16 vom Rad. Beim abschließenden 10er lief es trotz großer Hitze (Startzeit 14:00 Uhr) richtig gut und mit 37:55 min konnte ich sogar noch 2 Plätze weiter nach vorne laufen. Belohnt wurde das ganze mit dem überraschenden Titel des Baden-Württembergischen Meisters in der AK35. Yeah!

Nur 1 Woche später stand das nächste Highlight an: der HeidelbergMAN. Mein Heimspiel. 1,6 km schwimmen mit der Neckarströmung, 36 km mit 800 Höhenmetern und ein 10 km-Lauf über den Philosophenweg mit 170 Höhenmetern. Vermutlich die härteste Olympische Distanz Deutschlands und auch europaweit nur von wenigen Veranstaltungen zu schlagen. Leider lief es an diesem Tag nicht so toll wie eine Woche zuvor. Zum Einen liegen mir steile Anstiege einfach überhaupt nicht und zum Anderen hatte ich geschäftlich bedingt in den Tagen zuvor erheblichen Schlafmangel, was nunmal nicht kompensierbar ist. Nach gutem Schwimmpart stieg ich auf Rang 38 aus dem Wasser und konnte mich um ein paar Plätze nach vorne mühen. Auf Position 26 stieg ich vom Rad und war schon ein wenig desillusioniert. Am Philosophenweg ging es mir so mies, dass ich fast ausgestiegen wäre. Ab km 5 geht es nur noch bergab und ich bekam glücklicherweise die 2. Luft. Konnte dadurch sogar noch einen Profi überholen, der 1 Woche zuvor beim RömerMAN auch nur 14 sec vor mir im Ziel war. Da fragt man sich schon, was der denn den ganzen Tag macht… Zufrieden war ich im Ziel überhaupt nicht. Platz 25 hört sich doof an. Aber immerhin verbesserte ich meine Bestzeit auf der HeidelbergMAN-Strecke doch um knapp 2 min auf 2:13:55 h.

2 Wochen später war ich als Support bei der Challenge Regensburg dabei, um meine Kumpels Konne & Chriss bei ihren ersten Langdistanz-Starts anzufeuern. Das Wochenende war richtig cool und die 2 haben unglaubliche Leistungen gezeigt. Ein bisschen hab‘ ich dabei natürlich wieder Bock auf eine Langdistanz bekommen… scheiß Sucht… 😉

Für dieses Wochenende ist eigentlich mein Saisonabschluss beim TopRaceGermany am Bostalsee (Saarland) über eine verkürzte Mitteldistanz geplant. Leider liege ich gerade nach einer Pflichtimpfung mit grippeähnlichen Symptomen flach und ob das mit dem Start am Sonntag klappt, wage ich zu bezweifeln, was seeeeeeehr schade wäre. Einerseits lief das Training in den letzten Wochen im Radfahren und Laufen verdammt gut (Laufen so gut wie nie zuvor) und andererseits steht es zwischen meinem Kumpel Jannik und mir in diesem Jahr 2:2 nach Wettkämpfen und dieses Rennen sollte die Entscheidung bringen 😉

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